Imbolc

Ein Gastbeitrag von Daniela Rotter

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Zu Imbolc, wie auch zu Mariä Lichtmess, feiern wir das Licht und die Reinigung der Welt. Noch hat uns der Winter voll und ganz im Griff, in weiten Teilen des Landes wird es überhaupt erst jetzt so richtig winterlich. Stürme ziehen über das Land und fegen alles Alte davon, um Platz für Neues zu schaffen. Die Tiere halten noch Winterschlaf und die Menschen verbringen die meiste Zeit des Tages in ihren warmen Häusern.

Und dennoch können wir schon den Frühling erahnen. Die Tage werden wieder länger, die Sonne zeigt sich öfter und wenn wir ganz genau hinsehen, entdecken wir hier und da schon die ersten Frühlingsboten, Knospen und Palmkätzchen.

Wärme und Licht spielen eine große Rolle für die Menschen, die Tierwelt und die Pflanzen. Ohne Licht und Wärme kann kein neues Leben entstehen und das bestehende Leben nicht erhalten werden. Zu Mariä Lichtmess wird daher traditionell der Jahresbedarf an Kerzen und das Herdfeuer geweiht. Die Gläubigen bringen an diesem Tag ihre Kerzen zur Segnung in den feierlichen Gottesdienst mit.

Auch die antiken Römer hatten ein ganz ähnliches Fest. Sie trugen in einer Prozession Kerzen durch die Stadt zu Ehren

der Göttin Februa (Mutter des Mars) und ließen diese im Tempel der Göttin von ihren Priestern segnen.

Die Kelten feierten zu Imbolc die Wiedergeburt der Natur. Die ersten Lämmer werden geboren und halten den Menschen das Wunder der Schöpfung vor Augen. Daher stammt auch der Name Imbolc, übersetzt bedeutet er nämlich so viel wie „Milchgabe an die ersten Lämmer“.

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Den kompletten Text sowie Inspiration für dein Imbolc-Ritual findest du auf Danielas Website:

Jahreskreis :: Meditativer-Frauenzirkel (webnode.at)