5 Tipps für herrliche Wellness-Momente

Tag für Tag, in den eigenen vier Wänden, kannst du eine Wohlfühl-Auszeit ganz einfach mit selbstgemachten, rein natürlichen Produkten genießen. Spüre, wie die Zeit ganz für dich Körper und Seele guttut. Unsere Tipps für die tägliche Entspannung im Alltag:

1 Starte in den Tag mit Räucherwerk und Meditation

Beginne den Tag mit einem Moment der Ruhe und Besinnlichkeit. Hierfür eignen sich selbstgemachte Räucherkegel als Begleitung zu deiner Meditation besonders gut. Aber auch eine lose Räuchermischung hilft dir, nicht nur die innere Ruhe zu finden, sondern auch Geist und Herz dem zu öffnen, was da kommen mag. Tauche ein in das Gefühl von Dankbarkeit und Liebe. Egal, was der Tag bringen mag, so bist du gut gerüstet.

Wenn du zu denjenigen gehörst, die morgens noch nicht gerne meditieren, sind beispielsweise Yoga, Gebet oder ein kleines Dankesritual gute Alternativen.

Räucherschale aus Speckstein aus der weißer Rauch nach rechts aufsteigt.

2 Frische-Peeling

Ein einfaches Peeling kannst du mit wenigen Zutaten in ein paar Minuten selbst machen.  Was du benötigst, sind Salz oder Zucker, Träger-Öl wie Olivenöl, Mandelöl oder Jojobawachs und ein paar Tropfen ätherisches Öl deiner Wahl. Achte bei den ätherischen Ölen darauf, dass sie eine gute Hautverträglichkeit haben und nicht phototoxisch sind, insbesondere wenn du das Peeling im Gesicht anwenden oder dich sonnen möchtest.

Für ein Gesichtspeeling benötigst du:

  • 1 EL Zucker oder Salz
  • 1 TL Träger-Öl
  • 1-2 Tropfen ätherisches Öl

In einem kleinen Schälchen mischst du zunächst Träger-Öl und ätherisches Öl und vermengst beides anschließend gut mit Zucker oder Salz. Dann einfach auftragen, einmassieren und mit klarem Wasser abwaschen. Für ein Ganzkörperpeeling nimmst du entsprechend mehr der einzelnen Zutaten. Wenn du es in der Dusche oder in der Badewanne anwendest, achte darauf, dass das Öl den Boden etwas rutschig machen kann (und gegebenenfalls auch deine Füße).

Ein solches Peeling kannst du je nach Bedarf ein- bis zweimal pro Woche anwenden. Wenn du nicht die ganze Mischung verbrauchst, kannst du sie gut verschlossen in einem Schraubdeckelglas einige Tage aufbewahren.

Besonders hautfreundliche ätherische Öle:

Myrrhe Infobild, Commiphora myrrha, Basisnote, süsslich-warmer Duft

3 Massageöl selbstgemacht

Auch ein Massageöl kannst du ganz einfach selbst herstellen. Alles, was du benötigst, sind Träger-Öl(e), ätherische Öl und eine leere Flasche. Für gewöhnlich ist ein Mischungsverhältnis von 2 % ideal. Bei empfindlicher Haut oder ausgeprägter Geruchsempfindlichkeit ist ein Verhältnis von 0,5 bis 1 % alle mal ausreichend.

Wie viele Tropfen das auf wie viel Milliliter deines Träger-Öls sind, kannst du untenstehender Tabelle entnehmen. Für 20 ml Massageöl mit einem Mischungsverhältnis von 2 % brauchst du also 12 Tropfen ätherisches Öl. Diese Menge bezieht sich auf das gesamte ätherische Öl, welches du hinzufügst. Für dieses Massageöl nimmst du also entweder 12 Tropfen von einer Sorte, je 6 Tropfen von zwei verschiedenen Sorten oder je vier Tropfen von drei Sorten usw.

Sollte mal ein Tropfen zu viel aus der Flasche kommen, ist das kein Drama, versuche aber möglichst genau zu arbeiten. Am besten machst du dir beim Mischen gleich Notizen, damit du das Ergebnis jederzeit reproduzieren kannst. Und denk daran, die Flasche zu beschriften! 🙂

Bei den Zutaten kannst du kreativ sein, und ausprobieren, was am besten zu dir passt. Unterschiedliche Träge-Öle haben unterschiedliche Wirkungen und lassen somit viel Freiraum für Experimente. Genauso verhält es sich mit ätherischen Ölen. Vielleicht wirst du sogar feststellen, dass du an manchen Tagen eine bestimmte Mischung heiß und innig liebst, sie an anderen Tagen aber kaum riechen magst.

Auch hier gilt, achte bei der Wahl der ätherischen Öle darauf, dass du sie gut verträgst und sie nicht phototoxisch sind, sofern du dich innerhalb der nächsten 48 Stunden Sonnen(bank-)Licht aussetzen möchtest.

Ätherische Öle kaufen und anwenden -Tabelle Mischungsverhältnis ätherische Öle für Massageöl
Infografik Gute Trägeröle sind unter anderem Olivenöl, Traubenkernöl, Mandelöl usw.

4 Den Lieblingsduft immer parat

Du liebst den Duft (bestimmter) ätherischer Öle, weil sie dir helfen, dich zu konzentrieren, dich zu beruhigen oder dich in den letzten Urlaub zurückversetzen? Wusstest du schon, dass du diesen wunderbaren Duft immer dabei haben kannst? “Schnüffelsticks” erlauben dir, den Duft an (fast) jedem Ort zu genießen, ohne dass andere Menschen ebenfalls in seinen Genuss kommen. Das ist besonders praktisch, wenn du beispielsweise unterwegs oder in Meetings bist.

Schnüffelsticks oder Inhalatoren beziehungsweise Inhalatorstifte, wie sie auch genannt werden, gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Das Prinzip ist jedoch gleich. Du träufelst einfach ein paar Tropfen des ätherischen Öls oder der Öle deiner Wahl auf den Wattedocht, verschließt den Stick und kannst bei Bedarf immer daran riechen. So kannst du in fast jeder Situation eine kurze Wellness-Auszeit nehmen.

Das beste Ergebnis erzielst du übrigens, wenn du dich vorab “programmierst”. Verwendest du einen bestimmten Duft immer für dein Massageöl oder während deiner Meditation, assoziiert ihn dein Gehirn bald mit Entspannung. Sobald du diesen Duft riechst, signalisierst du dir selbst, dass es Zeit für Entspannung ist. Verdampfst du ein ätherisches Öl immer während du lernst, verbindet dein Gehirn ihn mit Aufmerksamkeit und Konzentration.

Achte jedoch darauf, dass die Verbindung immer positiv ist. Als Beispiel sei genannt der Geruch von Schulkreide, den die meisten sicherlich ebenfalls in gewisser Weise mit Lernen verbinden. Allerdings schwingt bei ihm häufig auch das Gefühl von Zwang und Unbehagen mit. Anders verhält es sich vielleicht beim Geruch einer alten Bibliothek, wo man früher stundenlang auf Entdeckungsreise gegangen ist, und auf dem vergilbten Papier beim Lernen manch ein Abenteuer erlebt hat.

Die Prägung bestimmter Gerüche ist ein sehr spannendes Thema, welches gerade in Bezug auf Wellness unglaublich interessante und wirkungsvolle Möglichkeiten bietet.

Salzkristall-Aromalampe

5 Magische Momente mit Salzkristall

Salzkristall-Lampen zaubern nicht nur ein wunderschönes Licht, sie sorgen auch für ein angenehmes Raumklima. Durch die von der Kerze oder der Glühbirne entstehende Wärme werden negative Ionen aus dem Salzkristall freigesetzt. Diese können positive Ionen, die beispielsweise durch Elektrosmog entstehen, neutralisieren.

Auch vermögen die Lampen Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen. In allzu feuchten Räumen wie dem Badezimmer sollten sie jedoch nicht dauerhaft aufgestellt werden, da sie sich sonst im wahrsten Sinne des Wortes verflüchtigen. Um dort die Luftfeuchtigkeit zu senken, sind einfache Salzkristall-Brocken die bessere Wahl. Für die Wohlfühlmomente im erfrischenden Nass können die Salzkristall-Lampen jedoch problemlos auch im Badezimmer aufgestellt werden.

Eine besonders gelungene Kombination ist die Salzkristall-Aromalampe. Das warme Licht des erleuchteten Salzkristalls wirkt beruhigend, er wirkt sich positiv auf das Raumklima aus und die ätherischen Öle tragen ihren Beitrag zur vollkommenen Entspannung bei – was könnte es schöneres geben?